Gästebuch!
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sue limbach schrieb am 15.11.2011 - 10:01 Uhr

Liebe Vera,
vor einem halben Jahr, Anfang Mai, habe ich Dich im Internet gefunden und Kontakt zu Dir aufgenommen, kurz nachdem der Tierarzt mir eindringlich geraten hatte, meinen Hund CHICO, einen Rauhhaardackel einschläfern zu lassen.
Chico war damals 14,5 Jahre und hatte mehrere Baustellen...Herz, Leber, Bauchspeicheldrüse.. Er war seit einem halben Jahr sehr oft beim Tierarzt, auch Notarzt, bekam Spritzen, Infusionen und jede Menge Tabletten. Zwischen den Krisen rappelte er sich jedoch immer wieder auf, bis zu jenem besagten Tag, als der Tierarzt zu meinem Entsetzen meinte : - Jetzt würde er nichts mehr machen für Chico. Er sei austherapiert und müsse eingeschläfert werden -

Ich folgte meiner Intuition, die mir was anderes sagte und brach die Behandlung bei diesem Tierarzt ab.
Chico aß 3 Tage nichts und dann nur rohes Fleisch und Fisch. Sein eindeutiges Verhalten brachte mich auf den Weg, seine Ernährung komplett auf BARF umzustellen... und ich beauftragte Dich mit Chico zu reden.
Es waren 8 Fragen. Chico sagte Dir, daß er noch nicht sterben will und wird,
daß er auf keinen Fall jemals eingeschläfert werden will, daß er zuhause in meinen Armen sterben will und im Garten an seinem Lieblingsplatz beerdigt werden will.
Seine Vorlieben was er in Zukunft essen will und und und......

Ich vertraute Dir und Chico und das unglaubliche geschah. Chico erholte sich dermaßen schnell, so daß ich bis auf die Herztabletten alle Tabletten wegließ. Seine Verdauung normalisierte sich, er sprang wieder rum, sein Fell wurde ganz kräftig und roch nach Wald und Moos und Leinöl statt nach Medikamenten, sogar sein Aussehen änderte sich, er schien sich zu verjüngen. Keiner hätte ihn im Opa-alter geschätzt. Du hast ihn ja gesehen bei Deinem Vortrag in Illingen. Im Juli sind wir in die Schweiz gefahren und er hat eine Wanderung von 2000 m Höhe runter ins Tal mitgemacht, 5 Std waren wir unterwegs und er der Star unserer Wandergruppe. Chico lernte die letzten Monate so viele neue Menschen und die nettesten Hunde kennen.

Im September, wir waren seit 4 Wochen im Hamburg, begann aber sein Körper nach und nach schwächer zu werden. Das Herz machte ihm wieder Probleme. Ich bin, als er eines Abends einen akuten Schwächeanfall hatte mit ihm voller Angst zur Notärztin. Wieder sollte er eingeschläfert werden. Und Chico rappelte sich wieder auf. So ging das noch ein paar mal.... das Thema Einschläfern hing immer wieder wie ein Schwert über uns. Ich wünschte mir nur noch eins, daß er nicht in Hamburg stirbt. So war es dann auch. Seinen 15 Geburtstag feierten wir am Bostalsee. Er war wieder munter, wenn auch jetzt mehr wie ein Opa, er hatte Appetit und tollte mit einer Hündin auf der Wiese rum. Es war so hoffnungsvoll, das mit anzusehen, wie er immer wieder es schaffte sich aufzurappeln.

Im Nachhinein weiss ich, er hat das alles gemacht , bis ich endlich seelisch bereit war, ihm und mir zu vertrauen.
Er hatte es ja vor einem halben Jahr DIR gesagt: Er will nicht eingeschläfert werden, sondern zu Hause in meinen Armen sterben.
Ich ging durch einen Prozess. Jeder meinte etwas anderes, die Tierärzte, die Freunde.....
alle redeten auf mich ein. Viele sagten , lass endlich los, erlöse ihn..
Ich zweifelte immer wieder an meiner Intuition, ich hatte immer wieder Angst es falsch zu machen,doch ich erinnerte mich auch an seine Worte, daß er in meinen Armen sterben will...ohne Tierarzt.

Chico lehrte mich ein letztes Mal.
2 Wochen vor seinem Tod hustete er so stark und ich bin aus Angst wieder zur Tierärztin,
die ihn 3 Tage an Infusionen hing, mit Tabletten und Spritzen bombardierte.
Als ich sah wie traurig Chico aussah, da habe ich mich endlich getraut, die tierärztliche Behandlung endgültig abzubrechen und Chico zuhause sterben zu lassen. Auch mit der Drohung im Kopf, daß er sehr wahrscheinlich qualvoll sterben wird (wie es die TA als Alternative zum Einschläfern formulierte).

Er sollte weiterhin 5 Tage alles mögliche einnehmen. Er spuckte aber sofort alle Pillen aus. Ich respektierte ihn und vertraute, daß er am besten weiss was er braucht. Mit viel Rohkost und Kräutern war er nach 5 Tagen entgiftet von der Mammutkur und roch wieder nach Wald und Moos wie vorher. Er rappelte sich ein letztes Mal auf und bis zu seinem Tod ging es jeden Tag in jeder Hinsicht besser und besser.

Wir waren am 6. November den ganzen Tag am Bostalsee an unserem Lieblingsplatz. Wir saßen friedlich am See und genossen die Sonne. Abends flogen tausende von Kranichen über den Garten, ihr Anblick und ihr rufen werde ich nie vergessen. Chico aß mit Appetit frischen Lachs zum Abendbrot. Dann zog er sich auf seinen Platz in der Küche zurück. Er war ganz still. Er hustete seit Tagen nicht mehr.
Kurz bevor wir schlafen gingen kuschelten wir ganz innig. Um 4 Uhr nachts wurde ich wach genau in dem Moment als er aufstand. Er stand auf und kippte kurz danach zur Seite mit einem langen Ton. Ich wusste, nun ist es soweit. Ich nahm ihn in die Arme. Ich war ganz ruhig, keinerlei Angst. Er atmete lautlos die letzten Züge, paar Minuten später sackte sein Körper zusammen. Es war genauso gekommen wie er gesagt, und ich es uns gewünscht hatte. Er starb zuhause in meinem Armen ganz friedlich, ohne Schmerzen. Er wusste es von Anfang an..
Nur ich musste durch einen Prozess der Angst, bis ich endlich seinen Worten und meiner Intuition - entgegen all der Meinungen der anderen - vertraute.
So war und ist er ein großer Lehrer für mich.

Liebe Vera, du schriebst mir in deinem lieben Brief der Anteilnahme,
Chico sei ein kleiner Hund mit einer großen Seele, der dich sehr beeindruckt hat
Besser kann ich es nicht ausdrücken.
Ich danke ihm so und ich danke Dir von Herzen, daß Du mir den Weg gezeigt hast, auf mein Herz zu hören

Alles, alles Liebe Dir und Deinen Tieren
Sue



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Bettina schrieb am 07.11.2011 - 12:11 Uhr

Hallo liebe Vera,

habe gerade nochmals Deine Tiko gelesen. Sie ist einfach so tief berührend und die Stille ist wundervoll, die einkehrt.

Dir dafür noch mal und liebend gerne aufs herzlichste Gedankt!!!

Gott hat seine Engel wunderbar verteilt :-) !!!

Ich wünsche mir für Dich ganz viele herzliche Menschen, die deiner Herzensarbeit folgen und bleib weiter so mutig, und mit dieser tiefen Freude in Dir!

In tiefer Verbundenheit

Bettina

Smilie

Anmerkung:
Ja, Merlin war ein besonderer Kater und nun konnte er sorglos ins Regenbogenland wechseln. Schon verblüffend, das er mich - trotz all er Aktion die ich hatte - erreicht hat um ein letzes Mal mit mir zu reden und dir so noch einige Dinge zu sagen bevor er die Welten wechselte. Hat ich einfach angefunkt und mir diktiert was ich dir noch ausrichten soll, damit der Abschied für beide einfacher wird. Toll was unsere Tiere alles für uns tun.


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Sonja Rapp schrieb am 02.11.2011 - 06:57 Uhr

Hallo liebe Vera,
wie schon beim letzten Seminar habe ich mich wieder sehr wohl bei Dir gefühlt.Immer wieder gerne!
Alles Liebe
Sonja


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maria-lampel-reinhard schrieb am 27.09.2011 - 20:15 Uhr

liebe Frau Obermann,
Vielen Dank für Ihre prompte Hilfe bei der Suche nach unserem Kater Simba, der über 2 Wochen verschwunden war. Wir hatten 2 Wochen überall gesucht, befürchteten schon das schlimmste. Montags Abends bei Ihnen angerufen, ich glaubte gar nicht so richtig daran. Sie versprachen, ihn zu kontaktieren, Dienstags nachmittags war er wieder da, spazierte einfach so zur Tür herein, als wäre er nie weg gewesen.
Danke, Danke, Danke.....


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Sonja Rapp schrieb am 12.09.2011 - 09:43 Uhr

Hallo liebe Vera,
das Seminar gestern war für mich eine Bereicherung auf allen Ebenen.In deinem Haus und deiner Gegenwart kann man sich nur wohlfühlen.Von Herzen danke ich Dir für diesen tollen Tag.Mit meiner Amy zu sprechen war die schönste Erfahrung die ich je hatte.Ich freue mich riesig auf das nächste Seminar.
Du bist Spitze!!!!!

Liebe Grüße Sonja


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Huber Ursula schrieb am 21.08.2011 - 17:24 Uhr

Liebe Frau Obermann,
herzlichsten Dank für das Gespraech mit meinem Linchen. Sie waren mir eine große Hilfe und ich bin dankbar darueber, was Sie mir von Linchen uebermittelt haben.
Nun ist Linchen im Katzenhimmel und hat es gut; wir seine Dosenoeffner sind traurig ueber den großen Verlust und zugleich gluecklich darueber, dass er bei uns war.
Wie gesagt, waren Sie mir eine große Hilfe in der Not. Durch Sie wußte ich, was Linchen sich wuenschte.
Danke nochmals und Gottes Segen für Sie und Ihre wertvolle Arbeit von Tier zu Mensch
Ihre Ursula


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Birgit Schuler schrieb am 19.08.2011 - 16:39 Uhr

Liebe Frau Obermann,
wir, bzw. meine beiden Hunde, haben ja schon einige TKs gemacht, aber diese TK mit Ihnen war für mich die beste. Auch wir befinden uns, wie meine Vogängerin hier im Gästebuch, in Notzeiten. Ich habe nicht nur ganz konkret von meinen Hunden das erfahren, was wichtig für uns ist, so dass ich nun besser handeln und besser für meine zwei dasein kann, sondern Sie haben diese Kommunikation auch mit viel Fingerspitzengefühl geführt. Darauf ist man angewiesen, denn in einer Kommunikation ergeben sich zwangsläufig neue Fragen,neue Aspekte, die ich im Vorhinein ja noch nicht kenne. So haben Sie während der Kommunikationen weiter hinterfragt und genau die richtigen Fragen gestellt bzw. die richtigen Bemerkungen gemacht, so dass wir alle davon profitieren können und vieles nun ein wenig verständlicher und einfacher ist, oder, wie Henry sagte: Es ist sehr erquicklich und für alle Seiten gut. Vielen Dank für Ihre schnelle und spontane Hilfe!
Liebe Grüße von Birgit, Henry und Vincent Schuler


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A. Weit schrieb am 04.08.2011 - 21:45 Uhr

Liebe Frau Obermann,
ich möchte mich mit dem Eintrag in Ihr Gästebuch herzlich für die Gespräche mit meinem kleinen Sonnenschein Rumer bedanken. Sie waren in der Zeit meiner und Rumers größter Not da und haben dadurch vor allem mir sehr geholfen, denn es sah zu Beginn gar nicht gut aus für meinen kleinen Kater Rumer und ich befürchtete schon, dass ich ihn verlieren würde. Nun da wir eine eindeutige Diagnose haben, dank Ihrer Scans und Gespräche mit Rumer bin ich sehr viel ruhiger geworden, das überträgt sich nun auch auf Rumer, der manchmal wie ein Wirbelwind durch die Gegend rennt als sei er der gesündeste Kater auf der Welt. Ich wünsche uns allen, dass Sie noch sooft mit Rumer sprechen können, bis ich Ihre Seminare besucht habe und vielleicht selbst mit Rumer sprechen kann.
Ein besonderer Satz von Rumer hat mich sehr berührt, als er meinte: Tanz mit mir den Tanz des Lebens, solange wir noch tanzen können! Ein wirklich philosophischer Satz, oder!!!???
Also vielen herzlichen Dank nochmals und noch viele, viele Gespräche mit Rumer, bis er uns irgendwann in Richtung Regenbogenbrücke wieder verlässt, was hoffentlich noch lange dauern wird.

Viele liebe Grüße von uns Dreien

Anmerkung:
Ich bin sehr froh, das es Rumer nun besser geht und er nun eine frohe und quietschlebendige Katze geworden ist. Ihre heutige (28.08.2011) hat mich sehr berührt und glücklich gemacht und so möchte ich sie hier zitieren:
<< ..... Ich weiß wie mir es ging als Rumer so krank war. Ich bin Ihnen heute noch dankbar für die wunderbaren Gespräche mit Rumer und Ihre Hilfe durch die Scans, sonst wüsste ich gar nix von barfen usw. Durch sie habe ich in kürzester Zeit enorm viel gelernt. Und - Sie haben die Herzdiagnose vor dem TA gewusst, toll oder!!!!! >>
Liebe Frau Weit, ich danke ihnen für ihre lieben Worte und hoffe, das Rumer noch lange beschwerdenfrei bleibt und sie viele glückliche Jahre zusammen erleben können.


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Bettina schrieb am 12.07.2011 - 14:33 Uhr

Hallo liebe Vera,

ein tiefstes Dankeschön für die Kommunikation mit Merlin. Sie hat mich sehr tief im Herzen berührt und nun ist Ruhe eingekehrt. Ruhe die er und ich brauchen, um die Zeit, die uns bleibt besonders nutzen zu können. Das ist einfach wundervoll.

Danke auch für das tolle Telefonat mit Ihnen, da kam sehr viel Ruhe und Kraft bei mir an, die mich mit all meinem Denken unterstützt und froh gemut hat werden lassen.

Ich freue mich schon sehr auf das Seminar am 21.08. und hoffe, die Tierseelen schaffen es mir zu helfen meine Tür zu öffnen, die ich verschlossen habe, weil mir ihre Leidensgeschichten so nahe gehen. Aber wie Du Vera auch sagst, ist es auch eine Chance, ihnen zu helfen, Gehör zu verschaffen. Und das läßt mich mutig sein. Danke und bis bald

Bettina


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Juliane Kneip schrieb am 22.06.2011 - 17:08 Uhr

Liebe Vera,

das Basisseminar letzten Sonntag bei Dir war eine tolle Erfahrung. Für mich persönlich ist ein großer Wunsch in Erfüllung gegangen. Ganz besonders toll fand ich die warme, familiäre Atmosphäre, die ihr geschaffen habt.
Das war eine sehr große Hilfe für mich, da ich dadurch entspannt und in der Lage war die ersten vorsichtigen und sogar erfolgreichen Schritte in der Tierkommunikation zu machen. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung im September :-). Dickes Lob und ganz, ganz liebe Grüße Juliane

P.S Wie schon vermutet, haben mir 4 aufgeregte Katzis einen ganz großen Bahnhof bereitet als ich nach Hause kam.


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